· 

Stricken und Urhberrecht

*enthält Werbung wegen Markennennung, unbezahlt und unaufgefordert

Wusstet ihr eigentlich, dass man Strickanleitungen nicht einfach so nachstricken darf, wenn man die Sachen verkaufen möchte? Strickanleitungen unterliegen nämlich auch einem Urheberrecht und dieses Recht bleibt beim Designer, auch wenn man die Anleitung kauft oder kostenlos im Netz findet. Eigentlich sind diese Anleitungen nur für den Privatgebrauch gedacht.

Um die Strickstücke zum Verkauf anbieten zu dürfen, braucht man also immer die ausdrückliche Genehmigung der DesignerInnen, um nicht gegen das Urheberrecht zu verstoßen und muss auch zu jedem Bild des fertigen Strickwerks dazuschreiben, von welchen DesignerInnen die Anleitung stammt.

Ich habe mir zu diesem Thema noch vor Beantragung meines Gewerbescheins meine Gedanken gemacht und meine Lieblings-Designerinnen angeschrieben und entsprechende Vereinbarungen getroffen. So kommt es, dass ich alle Designs von Katrin Klaffenböck (Wollelfe), Denise Borer (Patternwriter) und Birgit Freyer (Die WollLust) stricken und die Strickwerke meinen Kunden zum Kauf anbieten darf.

Deshalb an dieser Stelle mal ein gaaaaanz großes dickes  Dankeschön an meine Lieblings-Designerinnen für die Genehmigung.

Damit steht mir und meinen Kunden eine supertolle und große Auswahl an Socken-, Tücher-, Schal-Designs und vieles mehr zur Verfügung und mir gehen die Anleitungen, die ich stricken könnte sicher nicht so schnell aus - und es kommen immer wieder neue Ideen dazu.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0